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Albion Hotel |
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Ist es neu für Sie, dass Ypern im Mittelalter zu den drei mächtigsten Städter der alten Grafschaft Flandern gehörte
ebenso wie Brügge und Gent? Am Marktplatz sind Tuchhalle und Halleturm Zeugen der mittelaltlicher Blütezeit Yperns.
Der internationale Tuchhandel war hier im 12. Jahrhundert sehr lebendig. Die Tuchhalle war damals ein Lagerplatz für das fertig gestellte Produkt. Im Gebäude ist jetzt das In Flanders Fields Museum eingerichtet das Ihren Besuch sicherlich wert ist. Man hat es schon "das erste interaktive Kriegsmuseum" genannt, wo die Erlebnisse der einfachen Menschen im Mittelpunkt stehen. Die Tuchhalle mit ihrer 132m langen Fassade an der Seite des Marktplatzes gilt als eines des grössten zivilen Gebäude dieser Periode. Oben thront der Turm des Belfried. Im ganzen eine überwältigende Illustration von der Stärke und dem Selbstbewusstsein des mittelaltlichen Bürger.
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Sie fahren nach Ypern hinein durch das Menentor. Seit 1928 wird jeden Abend um Punkt 8 Uhr die "Last Post" zum Gedenken an
die Gefallenen des Ersten Weltkrieges geblasen. Plakate in vier Sprachen ( Englisch, Niederländisch, Französisch,
Deutsch) laden ein, bei dieser täglichen Feierlichkeit anwesend zu sein. Oft wird die "Exhortation" rezitiert, der vierte von den sieben Versen im Gedicht von Laurence Binyon "For the Fallen" (Für die Gefallenen") ( September 1914) : "They shall grow not old, as we that are left grow old: Age shall not weary them, nor the years condemn. At the going down on the sun and in the morning We will remember them." Die Anwesenden antworten mit den letzten Worten des Verses: "We will remember them"
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Das Albion Hotel am Abend. Vom Marktplatz sehen Sie schon die erleuchtete Fassade. Das Albion Hotel befindet sich ganz zentral im historischen Stadtkern Yperns. Der gegenwärtige Eingang des Hotels ist wiederaufgebaut wie er aussah vor dem Ersten Weltkrieg mit typischen Materialien, wie sie in der Gegend verwendet werden: gelber Backstein aus Diksmuide und Veurne und auch Sandstein aus Atrecht ("grès d'Arras", jetzt Frankreich). Auf den Flämischen Renaissancestil verweisen Treppengiebel und Fenster. |
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